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Energiemonitoring Und Optimierung Des Energiebedarfs Im Rechenzentrum Vitalij Warkentin

Energiemonitoring Und Optimierung Des Energiebedarfs Im Rechenzentrum

Vitalij Warkentin

Published December 11th 2010
ISBN : 9783640711581
Paperback
138 pages
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 About the Book 

Diplomarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Informationswissenschaften, Informationsmanagement, Note: 1,4, Fachhochschule Frankfurt am Main, Sprache: Deutsch, Abstract: Der CO2-Ausstoss der Informations- und Telekommunikationstechnologie-Branche wird mit dem Niveau des weltweiten Flugverkehrs verglichen, der immerhin ca. 2% des weltweiten CO2-Ausstosses ausmacht. Um diese Belastung kompensieren zu konnen, mussten 60 Milliarden Baume gepflanzt werden. Zehn Terawatt, soviel Energie verbrauchten alle deutschen Server- und Rechenzentren im Jahr 2008 (Franz, et al., 2009). Der stetig ansteigende Speicherplatzbedarf und der zunehmende Leistungsverbrauch immer leistungsfahigerer IT-Systeme fuhren zu einem deutlichen Anstieg der Strom- und damit der Betriebskosten. Bis zum Jahr 2004 waren die Anschaffungskosten und die Betriebskosten aneinander gekoppelt. Seit dem Jahr 2004 sind die Betriebskosten entkoppelt und stiegen seitdem jahrlich um mehr als 20 Prozent an. Ohne Zweifel steht fest, dass die Rechenleistung weiterhin steigen wird und mit ihr auch der Energieverbrauch. Der mittlere Leistungsbedarf betrug im Jahr 2001 durchschnittlich 100 Watt pro Server, im Jahr 2006 waren es schon 400 Watt. Die Anzahl der installierten Server hat sich vom Jahr 2000 bis 2005 verdoppelt (Koomey, 2007). Neuerdings wird die hohe Energiedichte durch die so genannte Blade-Center-Technologie verursacht, die bis zu 30 kWatt pro Rack ausmachen kann. Die Weltwirtschaftskrise brachte neue Herausforderungen mit sich, wie Massnahmen zur Kosteneinsparung und Erhohung der betrieblichen Effizienz. Noch nie waren die Rechenzentrumsmanager so sehr gezwungen, ihnen zur Verfugung stehende Budgets moglichst effizient zu nutzen. Laut einer Umfrage des Aperture Research Institute (ARI), prognostizieren mehr als die Halfte der befragten Manager eine Stagnation des ihnen zur Verfugung stehenden Budgets (Aperture Research Institute, 2009). Das hat den indirekten Vorteil, dass das Bestreben nach Losungen,